Informatec stärkt seine Data-&-AI-Kompetenz mit Databricks Mit der Databricks Lakehouse-Plattform vereint Informatec moderne Data-Engineering-, BI- und KI-Fähigkeiten, um Unternehmen schnellere Innovation und messbaren Geschäftswert zu ermöglichen.
Success Story SKAN AG SKAN AG stellte mit Informatec ihre Power-BI-Umgebung stabil auf, modernisierte die ETL-Architektur und baute eine zukunftsfähige, standardisierte BI-Organisation auf.
Informatec stärkt seine Data-&-AI-Kompetenz mit Databricks Mit der Databricks Lakehouse-Plattform vereint Informatec moderne Data-Engineering-, BI- und KI-Fähigkeiten, um Unternehmen schnellere Innovation und messbaren Geschäftswert zu ermöglichen.
Success Story SKAN AG SKAN AG stellte mit Informatec ihre Power-BI-Umgebung stabil auf, modernisierte die ETL-Architektur und baute eine zukunftsfähige, standardisierte BI-Organisation auf.
Integrales Kapazitätsmanagement im Spital Veröffentlicht am 08.04.2026 News BI-Blog Spitäler stehen zunehmend unter Druck, ihre Ressourcen effizient zu steuern. Integrales Kapazitätsmanagement (IKM) hilft, Betten, Personal und Patientenflüsse ganzheitlich zu koordinieren. Mit einer soliden Datenbasis, transparenten Visualisierungen und KI-gestützten Prognosen - etwa auf Basis von Microsoft Fabric - können Spitäler Kapazitäten besser verstehen und vorausschauend planen. Mit Daten, Visualisierung und KI zu einer resilienten Gesundheitsversorgung Spitäler stehen heute unter enormem Druck: steigende Patientenzahlen, Fachkräftemangel, zunehmende Komplexität der Behandlungsprozesse und gleichzeitig der Anspruch auf höchste Versorgungsqualität. In diesem Umfeld gewinnt das Integrale Kapazitätsmanagement (IKM) zunehmend an Bedeutung.IKM verfolgt das Ziel, die verfügbaren Ressourcen eines Spitals – etwa Betten, Personal, Operationssäle oder diagnostische Infrastruktur – ganzheitlich zu planen, zu steuern und zu optimieren. Dabei geht es nicht nur um operative Planung, sondern um ein systemisches Verständnis des gesamten Spitalbetriebs. Mit der zunehmenden Digitalisierung entstehen neue Möglichkeiten: datengetriebene Entscheidungsgrundlagen, interaktive Visualisierungen und KI-gestützte Prognosen können Spitälern helfen, Kapazitäten vorausschauend zu steuern. Genau hier setzt Informatec mit Data & AI-Lösungen auf Basis von Microsoft Fabric an. Was ist Integrales Kapazitätsmanagement?Integrales Kapazitätsmanagement beschreibt einen Ansatz, bei dem alle relevanten Ressourcen eines Spitals gemeinsam betrachtet und koordiniert gesteuert werden. Dazu gehören beispielsweise:BettenkapazitätenPersonalressourcenOP-Slotsdiagnostische Infrastrukturambulante und stationäre PatientenflüsseZiel ist es, diese Ressourcen so aufeinander abzustimmen, dass Patientenflüsse optimiert, Engpässe reduziert und Wartezeiten minimiert werden, ohne die Versorgungsqualität zu gefährden. Ein zentrales Element des IKM ist dabei die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen medizinischen, pflegerischen und administrativen Bereichen. Durch koordinierte Planung können Prozesse besser abgestimmt und Informationssilos aufgelöst werden. Warum Kapazitätsmanagement für Spitäler immer wichtiger wirdSpitäler allgemein stehen unter zunehmendem Druck: steigende Patientenzahlen, Fachkräftemangel, regulatorische Anforderungen (z. B. DRG-System) sowie wirtschaftlicher Effizienzdruck treffen auf hochkomplexe, interdependente Prozesse.Entscheidungen in einem Bereich – etwa im OP oder bei der Bettenplanung – wirken sich unmittelbar auf andere Bereiche wie Notaufnahme, Pflege oder Diagnostik aus.Typische Herausforderungen im Schweizer Kontext:Überlastete Notfallstationen (insbesondere in urbanen Zentren)Engpässe bei PflegepersonalVerzögerte Austritte (z. B. aufgrund fehlender Anschlusslösungen)Ineffiziente OP-Planung mit kurzfristigen VerschiebungenFehlende Transparenz über aktuelle und zukünftige KapazitätenOhne ein integrales Kapazitätsmanagement entstehen isolierte Optimierungen – auf Kosten des Gesamtsystems. Kritische Prozesse und Entscheidungen im integralen KapazitätsmanagementIntegrales Kapazitätsmanagement (IKM) fokussiert sich auf die aktive Steuerung von Patientenflüssen und Ressourcen entlang der gesamten Versorgungskette. Dabei stehen weniger IT- oder Dokumentationsprozesse im Vordergrund, sondern operative und taktische Steuerungsentscheidungen.1. Steuerung der PatientenaufnahmeKritischer Prozess:Planung elektiver Eintritte (z. B. Operationen)Priorisierung von Notfällen vs. planbaren FällenAbstimmung mit verfügbaren Betten und PersonalKritische Entscheidung:Welche Patienten werden wann aufgenommen, ohne das System zu überlasten?Wie wird die Balance zwischen Auslastung und Flexibilität sichergestellt? 2. Betten- und BelegungsmanagementKritischer Prozess:Zuweisung von Betten zu PatientenKoordination zwischen Stationen und FachbereichenEchtzeit-Überblick über AuslastungKritische Entscheidung:Wo entstehen Engpässe – und wie können Patientenströme umgelenkt werden?Wie wird die Bettenauslastung optimiert, ohne die Pflegequalität zu gefährden? 3. OP- und RessourcenplanungKritischer Prozess:Planung von OperationskapazitätenAbstimmung mit Intensivstation, Pflege und DiagnostikUmgang mit kurzfristigen Änderungen (Notfälle, Ausfälle)Kritische Entscheidung:Welche Eingriffe werden priorisiert?Wie können OP-Pläne stabil und gleichzeitig flexibel gehalten werden? 4. Entlassmanagement und PatientendurchflussKritischer Prozess:Planung von AustrittenKoordination mit Reha, Pflegeheimen oder ambulanter VersorgungVermeidung von „Blockierungen“ durch nicht entlassene PatientenKritische Entscheidung:Wann ist ein Patient bereit für den Austritt – medizinisch und organisatorisch?Wie können Liegezeiten reduziert werden, ohne Qualitätseinbussen? 5. Umgang mit NachfrageschwankungenKritischer Prozess:Monitoring von Patientenzuflüssen (z. B. saisonal, pandemisch, wetterbedingt)Dynamische Anpassung von KapazitätenKritische Entscheidung:Wie wird auf kurzfristige Peaks reagiert?Welche Kapazitätsreserven müssen vorgehalten werden? Der konkrete Mehrwert eines integralen KapazitätsmanagementsEin wirksames IKM liefert konkrete operative und wirtschaftliche Vorteile:>>> Verbesserte Steuerbarkeit statt reaktiver KrisenmodusSpitäler wechseln von einer reaktiven zu einer vorausschauenden Steuerung. Engpässe werden frühzeitig erkannt und aktiv gemanagt – statt erst im Betrieb sichtbar zu werden.>>> Höhere Auslastung bei gleichzeitig stabileren ProzessenDurch bessere Abstimmung von Aufnahme, OP-Planung und Entlassmanagement kann die Auslastung erhöht werden, ohne zusätzliche Belastung für Personal und Infrastruktur.>>> Reduktion von Ineffizienzen entlang der VersorgungsketteTypische Ineffizienzen wie unnötige Wartezeiten, verschobene Operationen, verlängerte Liegezeiten werden systematisch reduziert.>>> Entlastung des PersonalsKlare Transparenz über Kapazitäten und priorisierte Entscheidungen führen zu weniger Ad-hoc-Entscheidungen und geringerer Belastung im Arbeitsalltag. Die Rolle von Daten und Visualisierung im KapazitätsmanagementTransparenz als Grundlage für bessere EntscheidungenEine der grössten Herausforderungen im Spitalmanagement ist mangelnde Transparenz über aktuelle und zukünftige Kapazitäten.Viele Organisationen verfügen zwar über zahlreiche Daten – etwa aus Krankenhausinformationssystemen, OP-Planung oder Personalplanung – doch diese sind oft in unterschiedlichen Systemen verteilt und schwer zugänglich.Moderne Datenplattformen ermöglichen es, diese Informationen zusammenzuführen und in verständlichen Visualisierungen darzustellen.Typische Anwendungsfälle sind:Operative Steuerungaktuelle BettenauslastungPatientenzufluss im NotfallOP-Auslastung nach FachbereichManagement-DashboardsKapazitätsauslastung nach KlinikEngpassanalysePerformance-KennzahlenDurch intuitive Dashboards können Führungskräfte und Kapazitätsmanager fundierte Entscheidungen in Echtzeit treffen. Der nächste Schritt: Prognosen mit Machine LearningVom Reporting zur prädiktiven SteuerungWährend Visualisierungen Transparenz schaffen, liegt das nächste Potenzial in vorausschauenden Prognosen.Mit Hilfe von Machine Learning (ML oder AutoML) können zum Beispiel folgende Vorhersagen getroffen werden: Patientenzahlen in den nächsten X Tagen / WochenBettenbedarf pro Fachbereicherwartete Notfallbelastungsaisonale SchwankungenSolche Modelle ermöglichen eine proaktive Kapazitätsplanung, anstatt nur auf aktuelle Engpässe zu reagieren. Die technologische Grundlage: Moderne DatenplattformenEine zentrale Voraussetzung für datengetriebenes Kapazitätsmanagement ist eine skalierbare Datenplattform.Mehr zu Datenplattformen Mit Microsoft Fabric lassen sich beispielsweise:Daten aus verschiedenen Spitalsystemen integrierenzentrale Data Warehouses / Lakehouses aufbauenSelf-Service- und KI-gestützte Analytics ermöglichenKI-Modelle operationalisierenDamit entsteht eine Plattform, die sowohl Reporting, Visualisierung als auch KI-basierte Prognosen unterstützt.Mehr zu Microsoft Fabric Fazit: Integrales Kapazitätsmanagement braucht Data & AIIntegrales Kapazitätsmanagement entwickelt sich zunehmend zu einem zentralen Erfolgsfaktor für Spitäler. Die ganzheitliche Steuerung von Ressourcen hilft, Patientenflüsse zu optimieren, Engpässe zu vermeiden und die Versorgungsqualität nachhaltig zu sichern.Gleichzeitig zeigt sich: IKM ist ohne datengetriebene Entscheidungsgrundlagen kaum möglich. Moderne Analytics-Plattformen, intuitive Visualisierungen und KI-gestützte Prognosen eröffnen völlig neue Möglichkeiten, Kapazitäten transparent und vorausschauend zu steuern.Mit unserer Expertise in Data & AI für das Gesundheitswesen unterstützt Informatec Spitäler dabei, genau diese Fähigkeiten aufzubauen – von der Datenplattform über Management-Dashboards bis hin zu AutoML-basierten Prognosemodellen auf Microsoft Fabric. Möchten Sie sehen, wie datengetriebenes Kapazitätsmanagement im Spital konkret funktioniert?Kontaktieren Sie uns für eine Live-Demo und erfahren Sie, wie Visualisierungen, Datenplattformen und AutoML-Prognosen auf Basis von Microsoft Fabric Ihr integrales Kapazitätsmanagement unterstützen können. Christian Fischer fih@informatec.com Kommentar hinterlassen Ihr Name Titel E-Mail-Adresse Kommentar Hilfe zum Textformat Klartext Keine HTML-Tags erlaubt. Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt. Website- und E-Mail-Adressen werden automatisch in Links umgewandelt. Tags Microsoft Fabric Gesundheitswesen Zurück zum Newsroom