Informatec stärkt seine Data-&-AI-Kompetenz mit Databricks Mit der Databricks Lakehouse-Plattform vereint Informatec moderne Data-Engineering-, BI- und KI-Fähigkeiten, um Unternehmen schnellere Innovation und messbaren Geschäftswert zu ermöglichen.
Success Story SKAN AG SKAN AG stellte mit Informatec ihre Power-BI-Umgebung stabil auf, modernisierte die ETL-Architektur und baute eine zukunftsfähige, standardisierte BI-Organisation auf.
Informatec stärkt seine Data-&-AI-Kompetenz mit Databricks Mit der Databricks Lakehouse-Plattform vereint Informatec moderne Data-Engineering-, BI- und KI-Fähigkeiten, um Unternehmen schnellere Innovation und messbaren Geschäftswert zu ermöglichen.
Success Story SKAN AG SKAN AG stellte mit Informatec ihre Power-BI-Umgebung stabil auf, modernisierte die ETL-Architektur und baute eine zukunftsfähige, standardisierte BI-Organisation auf.
Erfolgsgeschichte - Liftstar Kennzahlen-Governance auf dem nächsten Level: Liftstar professionalisiert seine Qlik Landschaft mit der iVIEW Library"Die direkte Zusammenarbeit mit Informatec auf Entwicklerebene war hervorragend. Ich hatte selten die Gelegenheit, etwas in einer so professionellen Entwicklungsvorgehensweise und zugleich in einer so unkomplizierten und pragmatischen Abstimmung voranzutreiben. Das hat richtig Spass gemacht.“ Dominik Schmidt, Lead Developer, Liftstar Daten als wichtiges SteuerungselementLiftstar ist ein Familienunternehmen aus Köln und nach eigenen Angaben Marktführer für Treppenlifte in Deutschland. Mit mehr als 45 Jahren Erfahrung und über 330.000 verkauften Liften verfolgt das Unternehmen den Anspruch, Menschen ein selbstbestimmtes Leben im eigenen Zuhause zu ermöglichen. Deutschlandweit beraten mehr als 400 Expertinnen und Experten die Kundschaft, unterstützt von rund 80 Mitarbeitenden im Kundendienst. Verlässliche Daten sind deshalb eine wichtige Grundlage, um Vertrieb, Service und kaufmännische Prozesse zu steuern. Zentrale Qlik Landschaft, vereinheitlichte Kennzahlen Datenbasierte Steuerung hat bei Liftstar eine lange Tradition. Das Unternehmen arbeitete zunächst mit QlikView und migrierte später auf Qlik Sense, um die zuvor stark an einzelnen Anwendungen ausgerichtete Architektur zu zentralisieren und unternehmensweit einheitliche Kennzahlen bereitzustellen.Mit dem Wechsel zu Qlik Sense baute Liftstar grosse, erweiterbare Sterndatenmodelle auf. Für den kaufmännischen Bereich, Finanzen und Service bestehen jeweils zentrale Modelle, aus denen nahezu alle fachlichen Apps versorgt werden. Individuelle Skripte kommen nur noch in wenigen Spezialanwendungen zum Einsatz. «Alles, wo wirklich Kennzahlen dargestellt werden, wird aus den zentralen grossen Datenmodellen versorgt», erläutert Dominik Schmidt, Lead Developer im BI-Umfeld bei Liftstar.Mehr zu Qlik SenseDie Qlik Landschaft umfasst rund 80 Streams und etwa 300 Apps. Davon werden ungefähr 150 Anwendungen produktiv genutzt. Rund 400 Anwenderinnen und Anwender aus den Bereichen Vertrieb, Einkauf, Service, Finanzen und Produktion greifen auf Qlik Auswertungen zu; lediglich einzelne Bereiche befinden sich noch ausserhalb der zentralen Analytics-Plattform. Die wichtigsten Daten stammen aus Microsoft Business Central, ergänzt unter anderem um Daten aus Telefonie-Systemen und einer selbst entwickelten iOS-Aussendienst-App. Insgesamt verarbeitet Liftstar in Qlik rund 600 GB Datenbankvolumen, komprimiert auf etwa 60 GB produktiv genutzte Datendateien. Die meisten Daten werden nachts aktualisiert, einige kleinere Anwendungen zusätzlich im Halbstundentakt.Die zentrale Datenarchitektur schuf die Grundlage dafür, dass im Unternehmen bei offiziellen Auswertungen alle über dieselben Zahlen sprechen. Die Verwaltung der zugehörigen Kennzahlen, Dimensionen und Variablen blieb jedoch eine Herausforderung. Qlik stellt Master Items grundsätzlich innerhalb einer einzelnen App bereit. Sollen dieselben Definitionen in vielen Apps genutzt und geändert werden, entsteht ohne zusätzliche Lösung erheblicher manueller Aufwand. Liftstar setzte deshalb über viele Jahre den «Governed Metrics Service» aus den EA Power Tools ein. Das Community-Tool steuerte über eine Excel-Datei mit mehr als 4.000 Elementen, welche Kennzahlen und Dimensionen in die Qlik Applikationen verteilt wurden. Damit liess sich eine Änderung zentral ausrollen, statt bis zu 150 Anwendungen einzeln anzupassen. «Wenn wir zwei oder drei Kennzahlen manuell in allen Apps ändern müssten, wäre schnell ein halber bis ganzer Arbeitstag verloren gegangen», sagt Schmidt.Das Tool wurde jedoch über Jahre nicht mehr weiterentwickelt. Einzelne Logging-Funktionen fielen bereits aus, weil technische Bibliotheken im Microsoft-Umfeld aktualisiert und alte Funktionen nicht mehr unterstützt wurden. Mit jedem Qlik Sense Update wuchs das Risiko, dass die zentrale Versorgung nicht mehr funktionieren würde. Eine eigene Weiterentwicklung des offenen Quellcodes stand kurz im Raum. Liftstar entschied sich jedoch, nach einer professionellen Produktlösung mit verlässlicher Weiterentwicklung und Support zu suchen. Gezielte Kennzahlensteuerung Seit mehreren Monaten setzt Liftstar die iVIEW Library produktiv ein. Kennzahlen lassen sich gezielt verwalten und an ausgewählte Apps ausspielen. Anders als beim früheren Community-Tool muss nicht bei jeder Änderung der komplette Bestand an alle Anwendungen verteilt werden. Export- und Importfunktionen erleichtern die Übernahme grosser Listen; zusätzliche Felder ermöglichen eine individuelle Strukturierung und Filterung. «Wir haben eine höhere Gesamtprofessionalität des Systems, ein individuelleres Handling und deutlich bessere Governance-Möglichkeiten», fasst Schmidt zusammen.Direkt mit iVIEW arbeiten die vier BI-Entwicklerinnen und -Entwickler bei Liftstar. Für die rund 400 Qlik Anwenderinnen und Anwender bleibt die technische Verwaltung im Hintergrund. Sie profitieren dennoch von einheitlicheren Definitionen und einer höheren Sicherheit: Änderungen werden zentral und nachvollziehbar umgesetzt, die Fehlerwahrscheinlichkeit sinkt und Korrekturen lassen sich schneller in allen betroffenen Apps ausrollen.In einer Landschaft mit rund 150 produktiven Anwendungen fällt dieser Effekt deutlich ins Gewicht. Ohne zentrale Library müsste das BI-Team dieselbe Anpassung in vielen Apps manuell durchführen und anschliessend kontrollieren. iVIEW reduziert diesen Aufwand und hilft Liftstar, den erreichten Standard einheitlicher Kennzahlen dauerhaft zu sichern.Mit Qlik Sense und iVIEW ist Liftstar für den weiteren Ausbau seiner Analytics-Landschaft gut aufgestellt. Qlik bleibt die zentrale Analytics-Plattform und liefert mit den Sterndatenmodellen die gemeinsame Datenbasis. Die iVIEW Library übernimmt die appübergreifende Verwaltung von Kennzahlen, Variablen und Master Items. Damit schafft sie klare Voraussetzungen für den weiteren Ausbau der Qlik Analysen: zentral gepflegte Inhalte, stabile Referenzen und nachvollziehbare Strukturen. Das Projekt auf einen Blick Branche: Mobilitätslösungen / Treppenlifte Funktion: Business Intelligence und Analytics Region: Deutschland, Köln (Hauptsitz) Ausgangslage: Langjähriger Qlik Einsatz mit rund 80 Streams, etwa 300 Apps, rund 150 produktiven Anwendungen und rund 400 Qlik Anwenderinnen und Anwendern. Herausforderung: Governance für Kennzahlen und Master Items Bei seiner eigenen Internetrecherche nach einer Lösung für die zentrale Verwaltung von Kennzahlen, Variablen und Master Items in Qlik stiess Dominik Schmidt auf die iVIEW Library von Informatec. «Ich hatte recherchiert, weil die bisherige Lösung schon fünf oder sechs Jahre nicht mehr aktualisiert worden war und erste Ausfallerscheinungen zeigte. Irgendwann bin ich im Netz über iVIEW gestolpert», erinnert er sich.Die iVIEW Library ist eine webbasierte Anwendung und Bestandteil des iVIEW Data Automation Framework von Informatec. Das Qlik integrierte Framework bündelt verschiedene Werkzeuge für Datenmanagement, Automatisierung und Governance; die Library übernimmt darin die zentrale Verwaltung und Bereitstellung von Kennzahlen, Dimensionen, Variablen, Beschreibungen und weiteren Definitionen für Qlik. Als «Single Point of Truth» ermöglicht sie, Inhalte einmal zu definieren, gezielt auf mehrere Qlik Anwendungen zu verteilen und Änderungen zentral zu synchronisieren. Darüber hinaus unterstützt sie Suche, Versionierung, Governance und die Kontrolle von Abhängigkeiten. Die Lösung steht sowohl für Qlik Sense als auch für Qlik Cloud zur Verfügung.Nach dem ersten Kontakt stellte Informatec die iVIEW Library in einem Onlinetermin vor. Anschliessend richtete ein Entwickler von Informatec gemeinsam mit Liftstar eine Testumgebung ein. Nach der erfolgreichen Testphase startete Liftstar mit einem Standardpaket für fünf iVIEW Anwenderinnen und Anwender und einem Einführungsworkshop, in dem das Grundkonzept für die bestehende Kennzahlenverwaltung erarbeitet wurde. Das BI-Team verstand die Funktionsweise schnell, arbeitete über weite Strecken selbstständig mit der Lösung und klärte Fragen oder Fehler direkt mit der Entwicklung. Schon während der Tests zeigte sich, dass iVIEW den bisherigen Ansatz nicht nur ersetzen, sondern auch flexibler und kontrollierter abbilden konnte.Mehr zu iVIEW LibraryAus personellen Gründen musste Liftstar das Projekt zwischenzeitlich pausieren. Als das Team das Vorhaben wieder aufnahm, stellte Informatec zunächst die inzwischen weiterentwickelte iVIEW Version vor. Danach gewann das Projekt rasch wieder an Fahrt. Die fachliche Passung war bereits in der Testphase bestätigt worden; nun ging es darum, die bestehende Systematik produktiv in iVIEW zu überführen und die noch offenen Anforderungen gemeinsam umzusetzen. Dabei überzeugte insbesondere die unmittelbare Zusammenarbeit mit Informatec. Fragen und Fehlermeldungen klärte Liftstar ohne Umweg über ein Ticketsystem direkt mit den Entwicklern. So konnten beide Seiten Anforderungen schnell einordnen und gemeinsam weiterentwickeln.Als ausgebildeter Softwareentwickler und Systemarchitekt schätzte Schmidt besonders, dass Anforderungen nicht nur aufgenommen, sondern technisch eingeordnet und transparent erklärt wurden: «Es wurde nichts zerdiskutiert. Die Rückfragen hatten sofort Substanz. Man hatte direkt das Gefühl, dass unsere Problemstellung verstanden, der effizienteste Weg durchdacht und auch erklärt wurde, wie das System im Hintergrund funktioniert und an welcher Stelle unsere Wünsche umgesetzt werden können.» Kundenindividuelle Weiterentwicklung Ein erster Anpassungsbedarf betraf die umfangreichen Zusatzinformationen, die Liftstar in seiner bisherigen Excel-Steuerung zu Kennzahlen pflegte. Neben den Standardattributen sollten weitere Merkmale, Flags, Sortierinformationen oder fachliche Zuordnungen hinterlegt werden können. Informatec ergänzte daraufhin 20 frei konfigurierbare Felder in der iVIEW Library.Diese Funktion wurde nicht als Sonderlösung umgesetzt, sondern in den Produktstandard übernommen und steht damit allen iVIEW Anwenderinnen und Anwendern zur Verfügung. «Informatec hat gesagt: Das kann auch für andere Kunden hilfreich sein, also nehmen wir es in das Produkt auf. Ohne grosses Gerede stand die Erweiterung zur Verfügung», beschreibt Schmidt das Vorgehen. Liftstar kann die zusätzlichen Felder heute flexibel befüllen und damit Kennzahlen strukturieren, filtern und verwalten.Die zweite Erweiterung ging auf einen speziellen Wunsch von Liftstar zurück und war für die Produktivsetzung besonders wichtig: die stabile Referenzierung über selbst vergebbare IDs. In Qlik besitzt jedes Master Item eine technische ID. Die bisherige Lösung erlaubte Liftstar, dieselbe übergeordnete ID appübergreifend zu verwenden. Dadurch blieben Referenzen stabil, auch wenn eine Kennzahl umbenannt oder ein Sheet zwischen Qlik Anwendungen kopiert wurde.Die iVIEW Library referenzierte anfangs über den Namen. Wurde beispielsweise die Kennzahl «Auftragszahl» in «Auftragsnettozahl» umbenannt, konnte die vorhandene Zuordnung verloren gehen und das Element zusätzlich angelegt werden. Liftstar bat Informatec deshalb um eine individuelle Erweiterung, die die aus dem früheren System bekannte ID-Logik auch in iVIEW abbildet. Nach rund zwei Wochen lag eine erste Version vor, nach vier Wochen stand eine funktionsfähige Lösung bereit. «Damit hatten wir wieder genau die Freiheitsgrade, die wir für die Verwaltung unseres Kennzahlensystems brauchten», erläutert Schmidt. Auch diese zunächst auf den konkreten Bedarf von Liftstar zugeschnittene Erweiterung wurde anschliessend in den iVIEW Standard übernommen.Der Nutzen zeigt sich besonders beim Wiederverwenden kompletter Sheets. Da die referenzierten Kennzahlen in verschiedenen Apps dieselben IDs besitzen, können Sheets übertragen werden, ohne dass Verknüpfungen auf Master Items brechen. Gleichzeitig lassen sich Bezeichnungen ändern, ohne die technische Identität des Elements zu verlieren. iVIEW verbindet damit zentrale Governance mit der Flexibilität, die das BI-Team für die Weiterentwicklung seiner Qlik Anwendungen benötigt. Customer Spotlight «iVIEW hebt das Handling von Kennzahlen, Variablen und den relevanten Master Items in Qlik auf das nächste Level – sowohl bei der Verwaltbarkeit als auch bei der Governance.»Dominik Schmidt, Lead Developer, Liftstar ZUSAMMENFASSUNG HerausforderungenZentrale Verwaltung von mehr als 4.000 Kennzahlen, Dimensionen, Variablen und Master Items über eine Excel-gesteuerte Community-Lösung, die nicht mehr weiterentwickelt wurde und erste Ausfallerscheinungen zeigte Eingesetzte LösungEinführung der iVIEW Library als Erweiterung der bestehenden Qlik Sense Umgebung für die appübergreifende Verwaltung, Governance und Wiederverwendung ErgebnisseAnpassung 1: 20 frei konfigurierbare Zusatzfelder für fachliche Attribute, Flags, Sortierung und Filterung; Übernahme in den iVIEW Standard für alle Nutzerinnen und NutzerAnpassung 2: Stabile, selbst vergebbare IDs für Kennzahlen und Master Items; sichere Umbenennung und Übertragung von Sheets zwischen Apps; ebenfalls in den Standard überführtGezielte Verteilung einzelner Kennzahlen statt vollständiger Rollouts an alle Apps, weniger manueller Aufwand, geringeres Fehlerrisiko und höhere Transparenz